Sirens in the press

Akustik Gitarre (-wol-)

COMPILATION

Sirens of Berlin

(Bluebird Café Berlin Records)

Eine Compilation über Berlins Songwriterinnen-Szene ist ebenso wichtig wie überfällig. Zusammengestellt von Maik und Doreen Wolter, die sich seit Jahren für und in der Akustik-Szene der Hauptstadt mit dem Bluebird Café und der Acoustic Invitation engagieren, entstand ein spannender Sampler, der gleich in meherer Hinsicht verblüfft: Zum einen wegen seiner stilistischen Vielfalt, zum anderen wegen des erfreulich hohen Niveaus – auch in der Breite. Lauter Berliner Sirenen – einige mehr, andere weniger bekannt – haben sich zu dieser Produktion versammelt, um jeweils einen Song zu präsentieren. 
Um nur einige Highlights zu erwähnen: Zum Beispiel die Songwriterin und Multiinstrumentalistin Jeanette Hubert (Don´t hang over me), die stimmgewaltige Wahlberlinerin Mckinley Black (It´s never too late).
Oder die Sängerin und Gitarristin Kerstin Blodig (Solbønn) diesmal abseits ihrer Projekte Kelpie, Touchwood und Norland Wind. Anhänger von Country-Klängen kommen bei Nadja Petricks `Too much liquor´ auf ihre Kosten, Freunde des französischen Chansons werden Bérangère Palix (Libellule) ebenso schätzen wie die Berliner ihre Lokalmatadorin Simone Reifegerste & The Shevettes (Take me). Mindestens so beachtenswert auch die bezaubernde Songwriterin Jenny Weisgerber (Soul shelter). Die „young bluegrass“- Interpretin K.C. McKanzie (Son of the devil) oder die Songwriterin Indijana (Lachen wie ein Kind). Und das sind längst noch nicht alle: Insgesamt 17 Künstlerinnen gilt es zu hören, zu bestaunen oder auch zu entdecken. Da ist mit Sicherheit die eine oder andere Überraschung dabei. Schöne Produktion. 

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